Stoppt die Haartransplantation den Haarausfall?

Sie sind nicht allein, wenn sie mit Ihrer jetzigen Haarlinie unzufrieden sind oder weil Sie intensiven Haarausfall haben und sich deswegen einer Haartransplantation unterziehen lassen möchten.

DK Hair Klinik, mit ihrem erfahrenen und professionellen Team von Experten, ist eine Einrichtung, die sich das Ziel gesetzt und sich darauf spezialisiert hat, effektive Ergebnisse in dem Feld der Haartransplantation zu erzielen.

Haartransplantationen verändern das Leben vieler Menschen, jeden Tag aufs Neue.

Durch die Haartransplantation werden Sie nicht nur ihre ursprüngliche Haartracht wieder erlangen, sondern Sie werden Ihr Selbstbewusstsein aufpeppen und auch in der Lage sein, Ihre gewünschte Frisur und den gewünschten Haar Stil zu tragen.

Allerdings existieren auch bei einer Haartransplantation, wie es bei den üblichen medizinischen eingriffe der Fall ist, gewisse Beschränkungen.

Zum Beispiel, kann die Haartransplantation einen komplett kahlen Kopf nicht wieder komplett mit Haaren füllen, bzw. vollständig decken. Außerdem, kann die Haartransplantation den Haarausfall nicht verhindern.

Wie wird die Haartransplantation durchgeführt?

Während einer Haartransplantation entnimmt Ihr behandelnder Arzt starke und gesunde Haarwurzel aus Ihrem so genannten „sicherem Spender Areal“, das sich am Hinterkopf, bzw. Nackenbereich befindet und transplantiert diese Haare an die ausgedünnten, spärlichen Stellen an Ihrer Kopfhaut.

Die Stelle am Kopf, die wie als Spender Areal bezeichnen, beinhaltet starke Haarfollikel, die nicht vom Haarausfallrisiko betroffen, bzw. beeinflusst sind.

Dieses Areal am Kopf ist widerstandsfähig gegen Risikofaktoren, die den Haarausfall verursachen, wie z. B. Hormonen und genetische Veranlagung.

Die restlichen Stellen auf der Kopfhaut außerhalb dieses sicheren Spender Areals sind anfälliger für Haarausfall und Ausdünnung.

Aus diesem Grund ist es wichtig, ein Team aus Experten zu finden, das fähig ist, die besten und stärksten Haarfollikel ausfindig zu machen.

Während der Haartransplantation werden die Haarfollikel oder Grafts, die aus dem Spender Areal gesammelt werden meistens auf die offenen, kahlen Stellen, , die häufig auf der Spitze des Kopfes und weiter vorne Richtung Stirn liegen, auch Empfänger Areal genannt, einzeln eingepflanzt.

Diese Follikel fangen in wenigen Monaten an, neue und gesunde Haare zu produzieren. Unsere Kopfhaut ist weiterhin in der Lage, Haarwurzel auf natürlichem Wege zu versorgen, egal wie abgemagert, ausgedünnt die Haare sind und/oder wir vom Haarausfall betroffen sind.

Die Kopfhaut wird das immer schaffen. Allerdings, bedeuten die Haartransplantation und der Einsatz von neuen Follikeln auf diese Stellen nicht unbedingt, dass Ihre bestehenden, natürlichen Haare nicht weiter ausfallen werden.

„Puppenhaar Effekt“

Als Folge einer schlecht oder mangelhaft ausgeführten Haartransplantation kann ein Puppenhaar ähnliches Aussehen auftreten, dessen Bilder Sie vielleicht bereits gesehen haben.

Das bedeutet nicht immer, dass der behandelnde Arzt schlecht war, sondern es kann vorgekommen sein, dass diese spärliche, äußere Erscheinung deswegen aufgetreten ist, weil die ursprünglichen, natürlichen Haare um die neu transplantierten Haare herum, ausgefallen sind.

In manchen Fällen, kann es sein, dass nur die Haardichte etwas abnimmt, aber in schlimmsten Fällen kommt es zu Gruppierungen von Haaren, bzw. zu Haarbündeln, so dass die Haartransplantation offensichtlich sichtbar wird.

Auch die erfolgreichste Haartransplantation ist nicht fähig, die Ausdünnung von Haaren und schließlich den Haarausfall vollkommen zu stoppen.

Es gibt Sachen, die Sie nach einer Haartransplantation unternehmen können, um den weiteren Haarausfall zu bremsen, bzw. vermeiden, so dass Ihre Haare nicht komplett ausfallen.

Medizinische Behandlungsmethoden gegen Haarausfall

Der Erfolg einer Haartransplantation hängt erstens vom Geschick des Haartransplantationsteams und zweitens davon, inwiefern Sie sich um die Gesundheit Ihrer Haare kümmern, bzw. gekümmert haben.

Oft fallen Haare nicht plötzlich aus (außer in einigen medizinischen Fällen, bzw. Krankheiten), sondern im Laufe der Zeit werden sie immer dünner und fallen schließlich aus.

Wenn ein Haar ausfällt, so wächst ein neues nach, allerdings ist dieses neue Haar schwächer und dünner als der Vorgänger.

Schließlich wird das Haar extrem dünn, wird miniaturisiert, verschwindet ganz und wird nicht mehr von neuen Haaren ersetzt.

Wir wissen, dass der männliche Haarausfall vor allem genetisch bedingt und durch Hormonen verursacht wird.

Also, existieren auf dem Markt eine Menge an Produkten, die den Haarausfall bremsen, in dem sie die Hormone unterdrücken.

Es empfiehlt sich, nach einer Haartransplantation diese Präparate, bzw. Medikamente zu benutzen, damit Ihre bereits existierenden, natürlichen Haare um die neu transplantierten Haare herum, nicht weiter ausfallen.

Das verhilft Ihnen, das bereits erwähnte Puppenkopf Aussehen zu vermeiden, damit Ihre Haartransplantation möglichst ein Erfolg darstellt.

Die besagten Medikamente können Sie verwenden, auch wenn sie keine Haartransplantation durchführen lassen, allerdings lassen diese Präparate ihre Haare nicht unbedingt dicker oder fülliger erscheinen oder lassen neue Haare wachsen.

Sie dienen ausschließlich dazu, den Haarausfall und die Ausdünnung Ihrer bestehenden, natürlichen Haare zu stoppen.

In diesem Zusammenhang, müssen Sie diese Medikamente solange benutzen, solange Sie den Haarausfall bekämpfen möchten.

Es dauert allerding einige Monate, bis durch die Medikamente sichtbare Erfolge erzielt oder Veränderungen bemerkbar werden können.

Sobald Sie diese Medikamente aber wieder verlassen, so tritt der Haarausfall in ein paar Monaten wieder ein.

Die Medikamente, die auf dem Markt gegen den Haarausfall existieren und eingesetzt werden, können in zwei Gruppen eingeteilt werden:

Finasteride (Auch bekannt als Propecia) : Es ist eine Tablette, die beim androgenetischen Haarausfall täglich eingenommen wird.

Es hemmt die Funktion eines Enzyms im Körper, das sich 5 Alpha Reduktase nennt. Dieses Enzym verwandelt das männliche Hormon Testosteron in ein anderes männliches Hormon; nämlich Dihydrotestosteron (DHT). DHT ist das Hormon, das für den männlichen Haarausfall zuständig ist und an den Haarwurzeln aktiv ist.

Finasteride kann auch die Ursache von Störungen des sexuellen Verlangens und Erektionsstörungen und eignet sich nicht unbedingt für Frauen.

Minoxidilin (Besser bekannt als Rogaine oder Regaine als Marken) wird zwei Mal täglich äußerlich und lokal auf die Kopfhaut gesprüht (flüssig oder Schaum).

Als das Haar erst anwächst, ist es in der „anagenen“ Phase. Wenn das Wachstum vollendet ist, kommt das Haar in die „telogenen“ Phase oder in die Ruhephase.

Just in dieser telogenen Phase, setzt der Haarausfall an. Minoxidilin arbeitet so, dass es die anagenen Phase länger dauert, bzw. anhält und die telogenen Phase so lange hinausgezögert wird, wie nur möglich.

Es verhindert nicht, dass das Haar dünner wird, aber es hält sich an dickere Haare fest, so dass das Haar meist fülliger und üppiger aussieht.

Es existieren unterschiedliche Minoxidilin Therapien für Männer und für Frauen.

Minoxidilin kann bei Männern unerwünschte Folgen, bzw. Nebenwirkungen haben, wies Potenzstörungen oder sexuelle Lustlosigkeit.

Shock-Loss (Schock-Haarausfall)

Wir wissen, dass Ihre bestehenden Haare an den behandelten Stellen nach einer Haartransplantation ausfallen können.

Wir wissen ebenso, dass ihre neu transplantierten Haare in den folgenden Wochen nach der Haartransplantation auch ausfallen können.

Das nennt sich „Shock-Loss“, bzw. Schock-Haarausfall. Wenn man an den Ausmaß des Traumas denkt, mit dem die kleinen, feinen Haarfollikel während einer Haartransplantationsoperation konfrontiert werden, ist es verständlich, dass diese ein Schock erleben.

Die Ärzte behaupten, dass die Haarfollikel nach der Haartransplantation sofort in die telogenen Phase übergehen und nennen diesen Wandel „Telogenes Effluvium“ oder plötzlicher Haarausfall.

Dieser Effekt, der genau das Gegenteil dessen, was mit der Haartransplantation beabsichtigt wird, ist allerdings vorübergehend.

Die Haarfollikel gehen in kurzer Zeit wieder zurück in die anagenen Phase, bzw. in die Wachstumsphase.

Der Haarausfall kann also mittels Medikamente wie Finasteride oder Minoxidilin gehemmt und minimalisiert werden. Wenn Sie sich in so einer Situation befinden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber.

Anhaltender androgenetischer, bzw. männlicher Haarausfall

Es kann vorkommen, dass die Haare nach der Haartransplantation an den Stellen dünner werden oder gar ausfallen, die nicht unbedingt behandelt wurden.

Mit anderen Worten, die kahlen Stellen können sich erweitern. Die Nutzung von Finasteride oder Minoxidilin können dabei helfen, diese Entwicklung gewissermaßen zu bremsen, bzw. vor zu beugen.

In solchen Fällen, könnte eine weitere Haartransplantation geplant werden.

Eigentlich wird es den Patienten nicht empfohlen, sich einer Haartransplantation zu unterziehen, solange Ihr Haarausfallprozess noch andauert, aber es könnte als eine Alternative für Patienten durchaus denkbar sein, die trotz der Ihnen erläuterten Risiken dennoch eine Haartransplantation haben möchten.

Wenn Sie bezüglich der Themen Haarausfall oder Haartransplantation irgendwelche sorgen oder Fragen haben, wir sind da, um Ihnen behilflich zu sein.

Wenn Sie sehen möchten, inwiefern wir Ihnen dabei helfen können, vereinbaren Sie noch heute eine kostenlose Sprechstunde und lassen Sie sich durch unser erfahrenes Team gründlich beraten.