Wie hoch ist die Erfolgsquote bei einer Haartransplantation?

Mit der Popularisierung der FUE Technik ab 2009, macht sich in der Haartransplantation eine steigende Erfolgsquote bemerkbar. Der Grund für diese Entwicklung zugunsten der FUE Methode liegt daran, dass die FUE Methode viel einfacher zu durchführen ist, als die FUT Methode.

Es lässt sich mit Sicherheit behaupten, dass die Erfolgschancen einer Haartransplantation, die unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt wird, ziemlich hoch sein werden. Wenn die Haartransplantation in einer qualifizierten Klinik durchgeführt wurde, so stehen die Chancen, dass die Grafts erfolgreich transplantiert sind und weiterhin leben, etwa zwischen 85 und 95%.

Es ist wichtig, dass während der Haartransplantation die Sterilisationskonditionen eingehalten werden, dass Nährlösungen wie Thermasol verwendet werden, die die Grafts schonen und unterstützen, dass die vordere Haarlinie korrekt bestimmt wird, dass ein Team bestehend aus Experten den Eingriff durchführt und schließlich, dass der Patient die Anweisungen und Empfehlungen des behandelnden Arztes strengstens befolgt. Diese Faktoren erhöhen die Erfolgschancen auf drastischer Weise.

Auf der anderen Seite, muss zugegeben werden, dass 10% der transplantierten Haare, im Laufe Ihres Lebens ausfallen werden. Dieser Vorgang ist erwartungsgemäß.

Nach der Meinung, die unter vielen Ärzten allgemein herrscht, gilt eine Haartransplantation als erfolglos, wenn mehr als 15% der transplantierten Haare im Laufe der Jahre ausfallen.

  • Sind klar sichtbare Wunden auf der Kopfhaut des Patienten entstanden? (Bei der minimal invasiven FUE Methode sind die Wunden äußert klein und lassen sich mit bloßem Auge nicht leicht erkennen.
  • Ist der Patient mit dem Ergebnis des Eingriffs zufrieden?
  • Sind am Ende der Haartransplantation seriöse, gesundheitliche Schäden entstanden?

Wenn die Antworten auf die o.a. Fragen “Nein” ist, so kann man von einem Erfolg des Eingriffs sprechen.